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Vektor- und Pixelgrafiken: Einführung

Deine Designs kannst Du bei Spreadshirt auf zwei grundlegend verschiedene Arten zum Ausdruck bringen: Durch eine Pixel- oder eine Vektorgrafik. Hier zeigen wir Dir, wie Du die unterschiedlichen Grafiksysteme optimal für Deine Designs nutzen kannst.

Auf den Punkt gebracht: Pixelgrafiken

Pixelgrafiken stecken heute in jedem Smartphone, Digitalkamera oder Computer. Nahezu jedes digitale Foto ist eine Pixelgrafik. Dabei werden die Bildinformationen des Fotos als einzelne Farbpunkte (Pixel) gespeichert. Umso kleiner und detaillierter die einzelnen Pixel, desto schärfer das Foto. Sind die einzelnen Pixel jedoch zu groß und damit die Auflösung zu gering wirkt das Foto “verpixelt”.

Bei zu geringer Auflösung sind die Pixel deutlich zu erkennen.

Deswegen ist die Dateigröße von hochauflösenden Fotos auch recht groß – weil es sich aus Millionen einzelnen Bildpunkt zusammensetzt. Dafür ist der herausragende Vorteil von Pixelgrafiken, dass sie sich schnell, einfach und ohne viel Vorwissen mit jedem Smartphone, Tablet oder Computer bearbeiten lassen. Die gängigen Programme dafür sind Adobe Photoshop (kommerziell) oder Gimp (Open Source).

Werde Pixel-Nerd

Gut geeignet für Pixelgrafiken: Fotos oder Designs mit hohem Detailgrad sowie Zeichnungen, Illustrationen und Designs mit Farbverläufen.
Druckarten: Digitaldruck, Laser Transfer, Thermosublimation
Aufbau/Struktur: Jede Grafik besteht aus einzelnen Bildpunkten (Pixel).
Speichern/Dateigröße: Jeder Bildpunkt hat seine individuelle Farbinformationen. Ein Beispiel: In einen roten Kreis mit 1.000 Pixeln werden für jedes einzelne Pixel die Position und seine Farbwerte gespeichert.
Auflösung: Die Auflösung eines Designs wird meist in dpi (dots per inch) angegeben. 200 dpi bedeutet, dass sich 200 Bildpunkte auf einem Inch (= 2,54 cm) befinden.
Qualitätsverlust: Je geringer die Auflösung eines Designs (je weniger Bildpunkte pro Inch) desto eher sind die einzelnen Pixel mit bloßem Augen zu erkennen. Ein Vergrößern des Designs ist dann nur mit Qualitätsverlust möglich. Auch hochauflösende Bilder, die zu klein angelegt wurden, zeigen beim Vergrößern Qualitätsverluste.

Optimiere jetzt Deine Pixelgrafiken. In diesem FAQ zeigen wir Dir, wie’s geht.

Eine Linie sagt mehr als tausend Pixel: Vektorgrafiken

Während Pixelgrafiken allgegenwärtig sind, besetzen Vektorgrafiken eine eher kleine aber feine Nische. Denn bei Vektorgrafiken wird das Design nicht in Form von Pixeln, sondern durch geometrische Formen beschrieben, die sich wiederum als mathematische Formeln speichern lassen. Dadurch können Vektorgrafiken ohne Qualitätsverluste beliebig skaliert werden und bleiben trotzdem gestochen scharf. Die Bildinformationen werden einfach für jede Größe neu berechnet (“Rendern”).

Da Vektorgrafiken nur geometrische Formen enthalten, sind sie im Vergleich zu Pixelgrafiken sehr klein. Dafür ist ihre Bearbeitung deutlich anspruchsvoller und benötigt spezielle Grafikprogramme. Die bekanntesten heißen Adobe Illustrator (kommerziell) und Inkscape (Open Source). Wie unsere Beispiele jedoch zeigen, kann es sich durchaus lohnen Designs als Vektorgrafik anzulegen.

Werde Vektor-Nerd

Gut geeignet für Vektorgrafiken: Weniger komplexe Designs und geometrische Formen wie Schriften, Logos oder Comic-Style mit maximal 3 Farben.
Druckarten: Flex- und Flockdruck.
Aufbau/Struktur: Die Bildinhalte bestehen aus geometrischen Formen, die mathematisch berechnet werden (“Rendern”).
Speichern/Dateigröße: Es werden nur die Informationen gespeichert, die nötig sind, um das Bildobjekt mathematisch zu beschreiben. Im Fall eines roten Kreises also lediglich die Position seines Mittelpunktes, sein Radius und die Füllfarbe.
Skalierung: Eine Vektorgrafik wird nicht eigentlich vergrößert, sondern auf die gewünschte Größe skaliert. Der Bildinhalt wird also quasi mathematisch neu berechnet.
Qualitätsverlust: Gibt es nicht. Eine Vektorgrafik lässt sich theoretisch ohne Qualitätsverluste unendlich skalieren.

Optimiere jetzt Deine Vektorgrafiken. In diesem FAQ zeigen wir Dir, wie’s geht.

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